Labor meets Liebe
Halbzeit

4 Jul

Foto von Christian Gonzalez

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Zwei Monate ist es her, dass sich das erste Wort aufs Papier geschlichen hat und heute hat das Buchprojekt die Halbzeit erreicht. In 11 Kapiteln wurde unter anderem die Dreiecksbeziehung aus allen Blickwinkeln beleuchtet, die Liebe im Netz gesucht und die Notwendigkeit für guten Sex wissenschaftlich untermauert. Jetzt warten noch weitere 170.000 Zeichen darauf liebevoll in weitere 11 Kapitel verpackt zu werden um dann beim Verlag auf Herz und Nieren geprüft zu werden. Wer die Zeit bis zur Veröffentlichung nicht untätig bleiben, sondern die Größe der Erstauflage positiv beeinflussen möchte, kann das Buch beim Händler um die Ecke oder hier übrigens schon vorbestellen.

In der Zwischenzeit kommt hiermit die Empfehlung den Marriage Hack von Eli Finkel und Kollegen auszuprobieren. Der hat das Ziel die Beziehungszufriedenheit langfristig aufrecht zu erhalten und eignet sich besonders für frisch Verliebte mit Ambitionen auch noch in ferner Zukunft auf Wolke sieben zu schweben. Die Idee dabei ist, Beziehungskonflikte konstruktiver lösen zu können, indem diese aus der dritten Perspektive betrachtet werden. Das Schöne daran: das Ganze lässt sich ohne viel Aufwand in lediglich 21 Minuten pro Jahr umsetzen.

Bei 120 Paaren aus Chicago hat das hervorragend funktioniert: Personen, die sich über ein Jahr hinweg dreimal sieben Minuten Zeit nahmen um einen Beziehungskonflikt zu lösen, konnten ihre Beziehungszufriedenheit stabil halten, während bei Personen ohne diese Intervention die Beziehungszufriedenheit mit der Zeit sank. Wer diesen typischen Abwärtstrend aufhalten möchte, dem sei der folgende Film mit detaillierter Anleitung empfohlen und ans Herz gelegt besser jetzt als gleich damit zu beginnen. Denn wieder wettmachen, was die Zeit der Beziehung schon genommen hat, ist leider auch damit noch nicht möglich.

Eli Finkel beim TED Talk zum Thema Marriage Hack

 

Labor meets Liebe
Suche kochenden Betthasen: Ein Revival

17 Mai

Foto von morBCN

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Während der Blog zurzeit die Beine hochlegt, tanzen bei seiner kleinen Schwester, dem Buch to be, die Buchstaben nur so über die Seiten. Gleichzeitig wird vom Rowohlt-Verlag tatkräftig die Veröffentlichung vorbereitet. Als Resultat erlebt der Titel eines Blog-Artikels ein Revival und glänzt nun auf dem Cover des Buches, das es sich zum Ziel gesetzt hat den Sprung vom Elfenbeinturm in das echte Leben zu wagen. Wie das dann aussieht, kann man sich hier anschauen. Die Veröffentlichung im April 2014 ist damit definitiv ausgemachte Sache und es wird Zeit die bunten Buchdeckel mit Inhalt zu füllen. Here we go!

Labor meets Liebe
Liebst du dich?

25 Feb

Bild von Caravaggio (über Wikipedia)

Zu den Vorzügen und Tücken äußerlicher Ähnlichkeit: Wie anziehend fänden wir uns selbst als Partner/in? Und ist die Liebe zu uns selbst eher förderlich oder hinderlich für unsere Partnerschaft?

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Narziss, ein Sohn der griechischen Mythologie, war so von seiner Selbstliebe erfüllt, dass er sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte. Und diese Liebe endete tödlich, denn als er sich seinem im Wasser spiegelnden Selbst entgegen beugte, fiel er ins Wasser und ertrank. Nun ist die Selbstliebe im Allgemeinen nicht ganz so unersättlich wie bei oben beschriebenem Jüngling und endet wohl auch meist nicht so desaströs. Manche Lebensweisheit suggeriert sogar, dass man erst dann andere lieben kann, wenn man sich selbst liebt. Aber: Wie anziehend finden wir uns denn nun eigentlich selbst? Und wie wirkt sich das auf unsere Beziehungen aus?

Chris Fraley und Michael Marks (2010) sind dieser Frage nachgegangen und haben Personen in ihr Labor gebeten und sie fotografiert. In einem späteren und scheinbar unabhängigen Experiment sollten diese Personen die sexuelle Attraktivität von fotografierten Personen bewerten. Dabei handelte es sich allerdings nicht um tatsächliche Personen, sondern um gemorphte Gesichter, bei denen Fotos von unbekannten Personen und das zuvor von ihnen gemachte Foto optisch vermischt wurden. Sahen Personen gemorphte Fotos, in denen ihr Bild enthalten war, dann fanden sie dieses bedeutend attraktiver als gemorphte Fotos von unbekannten Personen. Personen fühlten sich also sexuell stärker zu Personen hingezogen, die ihnen ähnelten.

Das Ergebnis dieser Studie würde bedeuten, dass Menschen dazu tendieren, sich genetisch ähnliche Partner zu suchen. Zwar passt dies famos zu dem altbekannten Sprichwort „Gleich und Gleich gesellt sich gern“, geht aber mit dem Risiko einher, sich mit genetisch zu ähnlichen Personen, nämlich Verwandten, zu paaren. Tatsächlich fanden Fraley und Marks (2010) in einer weiteren Studie, dass die sexuelle Anziehung rapide sank, sobald die Personen wussten, dass es sich bei den Fotos um gemorphte Bilder ihres eigenen Fotos handeln könnte. Der Gefahr vor übergroßer Ähnlichkeit bei Paaren scheint also entgegengewirkt zu werden, indem genetische Überähnlichkeit tabuisiert wird.

Diese Form der Selbstliebe scheint sich jedoch nicht nur auf potentielle Partner, also das andere Geschlecht, zu beziehen: Lisa DeBruine (2004) zeigte Personen jeweils zwei gemorphte Fotos gleichzeitig und bat sie anzugeben, welche der beiden abgebildeten Personen sie attraktiver finden. Sie bezog sich dabei nicht nur auf die sexuelle Attraktivität, sondern gutes Aussehen im Allgemeinen. Wieder fanden die Befragten die Personen attraktiver, in denen ihr eigenes Foto beim Morphing berücksichtigt wurde. Dies galt sowohl für Männer als auch für Frauen und sowohl für männliche als auch für weibliche gemorphte Gesichter.

Allerdings war der Effekt besonders ausgeprägt, wenn die gemorphte Person das gleiche Geschlecht hatte wie die bewertende Person. Das heißt: Frauen finden ihnen ähnliche Frauen attraktiver, Männer ihnen ähnliche Männer, aber nicht unbedingt ihnen ähnliche Personen des anderen Geschlechts. Das spricht dafür, dass wir Personen positiver sehen, die uns ähnlich sind, weil sie uns zum Beispiel vertrauter sind, dass unsere Partnerwahl davon jedoch deutlich weniger beeinflusst ist. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen übrigens Robert Zajonc und Kollegen (1987): Sie fanden, dass sich Paare kurz nach der Hochzeit zwar noch wenig ähnelten, sich aber nach 25 Ehejahren überzufällig ähnlich sahen. Und diese Ähnlichkeit war besonders bei den Paaren ausgeprägt, die in einer glücklichen Beziehung lebten.

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Schauen wir auch über den Tellerrand dieser Befunde hinaus, sprechen die meisten Studien dafür, dass eine übersteigerte Selbstliebe (→ hoher Narzissmus) zu vielen Komplikationen führt und stabile, glückliche Partnerschaften nahezu aussichtslos werden lässt. Genauso aber scheint ein Minimum an Selbstliebe (→ geringer Neurotizismus) notwendig zu sein um eine erfüllte Beziehung zu führen.

Darüber hinaus scheinen wir uns unbewusst Personen hingezogen zu fühlen, die uns ähnlich sehen, wobei dies besonders stark für Personen des gleichen Geschlechts gilt. Sind wir uns einer genetischen Ähnlichkeit bewusst, kommen andere Mechanismen, wie gesellschaftliche Normen hinzu, die uns vom Risiko des Inzests bewahren. Kann eine genetische Überähnlichkeit jedoch ausgeschlossen werden, verspricht eine äußerliche Ähnlichkeit womöglich eine erfolgreiche Beziehung.

Labor meets Liebe
Rot wie die Liebe?

11 Feb

Foto von Liz Kasameyer

Rot ist die Farbe der Liebe. So wird es häufig angenommen. Aber: Rot ist vielmehr die Farbe der sexuellen Anziehung. Denn die Farbe Rot ist ein hervorragendes Aphrodisiakum. Aber in festen Partnerschaften eher nicht empfehlenswert.

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Mit „Romantic Red“ beginnt, ungewohnt sentimental, ein Artikel von Andrew Elliot und Daniela Niesta aus dem Jahr 2008. Ganz so romantisch ging es im Labor allerdings nicht zu: Junge Männer sahen Fotos von jungen Frauen in unterschiedlich gefärbten Oberteilen vor unterschiedlich gefärbten Hintergründen und wurden dazu befragt. Sahen sie eine lady in red, dann fanden sie die Frau attraktiver, fühlten sich zu dieser sexuell stärker hingezogen und gaben an, sie eher um ein Date bitten und mit ihr im Bett landen zu wollen als junge Männer, die dieselben Frauen mit anders eingefärbten Oberteilen vor andersfarbigen Hintergründen sahen.

Sascha Schwarz und Marie Singer fanden in einer aktuellen Studie heraus, dass dieser Farb-Effekt jedoch nur für junge Frauen gilt. Sie befragten Männer unterschiedlichen Alters zu einer jungen oder mittelalten Frau vor einem roten oder weißen Hintergrund. Allgemein fühlten sich die Männer der jungen Frau stärker hingezogen und zwar unabhängig davon ob sie selbst jung oder mittelalt waren. Interessanterweise verstärkte die Farbe Rot darüber hinaus die sexuelle Anziehung zu der jungen Frau, während die sexuelle Anziehung zu der mittelalten Frau von dieser Farbe unbeeinflusst war.

Doch warum lassen sich Männer durch diese Farbe so stark bezirzen? Die Autoren der oben vorgestellten Studien zeigen zwei mögliche Ursachen für diesen Farb-Effekt auf: Entweder geht dieser Effekt auf biologische Triebe zurück, die Rot mit einem erhöhten Östrogenspiegel verbinden, da Östrogen zu einer Erhöhung der Durchblutung und dadurch eher zu Errötung führen kann. Die Farbe Rot signalisiert also eine hohe Fruchtbarkeit und weckt damit das Interesse der Männer. Frauen nach der Menopause profitieren jedoch nicht von diesem Effekt, da sich die Frage der mehr oder weniger stark ausgeprägten Fruchtbarkeit nicht mehr stellt.

Eine alternative Erklärung ist, dass die Farbe Rot in unserer heutigen Gesellschaft hauptsächlich mit roter Unterwäsche oder Rotlichtvierteln assoziiert wird, weshalb wir gelernt haben diese Farbe mit sexueller Verfügbarkeit zu verbinden. Zumindest scheint dieser Farb-Effekt für Männer ungeahnt zu sein. Sie selbst führten ihre Anziehung nämlich auf das Gesicht oder die Kleidung der Frau zurück. Auch beeinflusste die Farbe Rot weder die Sympathie, die ein Mann hegte, noch seine Einschätzung der Freundlichkeit oder Intelligenz der abgebildeten Frau.

Für das wahre Leben lässt sich aus solchen Befunden ableiten, dass Rot eben doch nicht die Farbe der Liebe ist, sondern eher mit Sexualität (genauer: Sex mit bisher unbekannten jungen Frauen) assoziiert wird. Eine Frau ist deshalb mit roter Kleidung gut beraten, wenn sie entweder auf der Suche nach einer Affäre ist oder aufgrund ihrer erhöhten sexuellen Anziehungskraft Aufmerksamkeit wecken möchte um damit eventuell auch eine längerfristige Beziehung zu ermöglichen. Rote Kleidung wird ihre Chancen auf Erfolg im Mittel jedenfalls entweder erhöhen (wenn sie jung ist) oder unbeeinflusst lassen (wenn sie älter ist).

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Bei der (natürlich jugendfreien) Besprechung dieses Blog-Artikels am Familien-Frühstückstisch stellte sich heraus, dass die Farbe Rot durchaus auch negative Auswirkungen haben kann. Wie meine Tochter aus ihrer Geolino zu berichten wusste, können rote Rosen zu mehr Streit führen als andersfarbige Rosen. Dafür spricht das Ergebnis einer Studie von Florence Dupont, in der sie beobachtete, dass Paare, die über eine Woche hinweg rote Rosen im Wohnzimmer stehen hatten, deutlich gereizterer Stimmung waren als Paare, die rosa- oder apricot-farbene Rosen erhielten. Rote Rosen am kommenden Donnerstag sind also möglicherweise doch nicht die beste Wahl.

360.000 Zeichen

30 Jan

Blogs sind fast wie Bücher, nur näher dran an der Zeit. Und sie riechen nicht so gut. Und fühlen sich nicht so gut an. Ab dem Frühling 2014 wird deshalb ein Buch erscheinen, mit frischen Texten im Stil der Labor meets Liebe-Blog-Reihe auf Seiten, die gut riechen und sich gut anfühlen.

Heute, am Tag 1, macht sich der unterschriebene Vertrag auf den Weg nach Reinbek, zum Rowohlt Verlag. Und zwischen dem jetzt noch weißen Papier und dem Abgabetermin am 01. Oktober liegen 200 Seiten mit je 30 Zeilen mit je 60 Anschlägen. 360.000 Zeichen.

Foto von Helga Weber

Die Frage, die sich mir nun stellt, ist die Frage nach den Fragen, die sich Euch stellen:

  1. Worüber würdet Ihr gern in einem Buch lesen, das das Ziel verfolgt, wissenschaftliche Studien zum Miteinander vor, während und nach Beziehungen vorzustellen um daraus Schlussfolgerungen für das eigentliche Leben zu ziehen?
  2. Was wolltet Ihr zum Thema Liebe und Sex schon immer mal wissenschaftlich fundiert beantwortet haben?
  3. Und welchen küchenpsychologischen „Fakten“ zu Liebesdingen sollte Eurer Meinung nach mal auf den Zahn gefühlt werden?

Übrigens: Wer Neuigkeiten dieses Blogs verfolgen möchte, kann diesen neuerdings per Facebook liken und natürlich weiterhin per RSS-Feed benachrichtigt werden.

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Vielen Dank an dieser Stelle an Sylvia Meise, die in ihrem Artikel Die Blogger und die Wissenschaft in der Zeitschrift Psychologie Heute meinen Blog vorstellte und damit die Aufmerksamkeit von Julia Vorrath vom Rowohlt Verlag weckte.

Das flexible Ich

24 Jun

Heute mal ein Lesetipp zu einem Gastbeitrag, den ich verfasst habe:

Das Thema der aktuellen Gehirn&Geist-Ausgabe ist Persönlichkeit und befasst sich mit der Frage, was die Persönlichkeit prägt. Im Titelartikel gehe ich darauf ein, inwiefern sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens entwickelt und welche Ursachen dieser Entwicklung zugrunde liegen. Interessanterweise handelt es sich dabei nämlich nicht um einen passiven Prozess, sondern wir selbst gestalten unsere Persönlichkeit maßgeblich mit. Wie das funktioniert und allerlei anderes Wissenswertes (zum Beispiel ein Interview zum Einfluss von Partnerschaft und Familie auf die Persönlichkeit mit den guten Kollegen Jaap Denissen und Roos Hutteman) gibt es ab morgen im Heft zu lesen.

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Gehirn&Geist

Lange Zeit glaubten Forscher, die individuellen Eigenarten eines Menschen würden sich nach der Jugend kaum noch verändern. Doch wie neue Studien zeigen, unterliegt unsere Persönlichkeit einem lebenslangen Wandel. Vor allem Beruf, Familie und Partnerschaft prägen den Charakter.

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Den Online-Artikel gibt’s hier. Weitere Informationen zu den dort vorgestellten eigenen Studien gibt’s auch in diesem Blog zu lesen, nämlich hier und hier.

Labor meets Leben
Alles unter Kontrolle?

4 Mrz

Foto von Conor Ogle

Ist dein Leben ein Glücksspiel? Oder bestimmt Gott dein Schicksal? Oder sitzt du vielleicht selbst am Schalthebel der Macht über Deine Zukunft? Zu diesen Fragen wird heute mal eine eigene frische Studie vorgestellt.

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Während sich der eine selbstsicher als Meister seines Schicksals fühlt, führen viele andere Menschen die ups-and-downs in ihrem Leben auf ganz andere Ursachen zurück, zum Beispiel auf Glück oder Zufall oder mächtige andere Personen. Dann werden Daumen gedrückt oder das Pech verteufelt, böse Geister besänftigt oder auf den Holztisch geklopft. In der Persönlichkeitspsychologie spricht man bei diesen unterschiedlichen Ansichten von Unterschieden in der Kontrollüberzeugung: Menschen mit einer eher internalen Kontrollüberzeugung glauben im Allgemeinen selbst Kontrolle über Ihr Leben zu haben, während Personen mit einer eher externalen Kontrollüberzeugung sich wie eine Marionette unkontrollierbarer Mächte fühlen.

Foto von Stephan Ohlsen

Der Frage nach den Unterschieden in der Kontrollüberzeugung bin ich, zusammen mit Boris Egloff und Stefan Schmukle, in einer aktuellen Studie nachgegangen, in der wir die umfangreichen Daten des Sozio-oekonomischen Panels benutzten. Dabei fanden wir heraus, dass Männer überzeugter als Frauen sind, Kontrolle über ihr Leben zu haben. Noch viel stärker unterscheiden sich allerdings Personen mit unterschiedlichem Bildungshintergrund: Personen mit einem Haupt- oder Realschulabschluss haben eine deutlich externalere Kontrollüberzeugung als Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Abitur.

Foto von Umberto Salvagnin

Die Ursachen dafür sind vielfältig: Zum einen haben Männer und Frauen sowie Personen mit unterschiedlichem Bildungshintergrund auch ganz objektiv unterschiedlich viel Kontrolle über ihr Leben, zum Beispiel durch einen unterschiedlichen Grad an Selbstbestimmung im Beruf. Teilweise ist die Situation aber auch komplexer: Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass sich Personen mit internaler Kontrollüberzeugung ambitioniertere Ziele setzen (weshalb sie auch höhere Bildungsabschlüsse anstreben) und auch erfolgreicher bei der Zielerreichung sind (also auch eher höhere Bildungsabschlüsse erreichen). Wie in einem positiven Teufelskreis wird die internale Kontrollüberzeugung dann ein weiteres Mal durch die Bildung erhöht. Hat man einen höheren Bildungsabschluss erreicht und damit häufig auch weniger finanzielle Probleme und mehr Gestaltungsspielraum im Beruf, hat man wiederum tatsächlich mehr Kontrolle über sein Leben.

Foto von Chris

In unserer Studie interessierten wir uns aber nicht nur für Unterschiede zwischen Personen, sondern auch für den Entwicklungsprozess dabei. Die Frage ist also: Ändern wir unsere Kontrollüberzeugung im Laufe des Lebens und wenn ja, wie? Aber erst einmal ein Schritt zurück: Die tatsächliche Kontrolle über das Leben sollte im Allgemeinen im Kindes- und Jugendalter ansteigen. Kann man erst einmal selbstständig laufen, essen, sprechen und später dann sogar einkaufen, kochen und Geld verdienen, dann übt der Mensch schon objektiv deutlich mehr Kontrolle über sein Leben aus als der zuckersüße aber dennoch hilfsbedürftige Säugling. Und genau äquivalent verhält es sich tatsächlich auch mit der Kontrollüberzeugung: Bis zu einem Alter von ungefähr 40 Jahren wird die Kontrollüberzeugung im Allgemeinen internaler, die wahrgenommene Kontrolle über das Leben steigt also an.

Foto von Mohammed Alnaser

Obwohl die Kontrollüberzeugung dann zwar im mittleren Erwachsenenalter absinkt, bleibt sie im höheren Erwachsenenalter erstaunlich stabil. Erstaunlich ist dies, weil die tatsächliche Kontrollierbarkeit des Lebens im höheren Alter wieder abnimmt. Der Körper wird schwächer, der Geist vielleicht zerstreuter und die Menschen erleben immer häufiger nicht kontrollierbare Ereignisse, wie zum Beispiel schwere Krankheit. Obwohl Menschen durch solche gesundheitlichen Veränderungen meist an ihrer Kontrolle zweifeln, haben wir nun herausgefunden, dass dies für ältere Menschen nicht mehr gilt. Das heißt, ältere Menschen glauben weiterhin Kontrolle über ihr Leben zu haben, auch wenn dies nicht mehr im gleichen Umfang zutrifft wie früher.

Foto von Dave Knapik

Das ist eine erfreuliche Entdeckung, denn die internale Kontrollüberzeugung geht mit zahlreichen Vorzügen einher, zum Beispiel mit besserer Genesung. Nur Personen, die glauben an ihrer Krankheit etwas ändern zu können, tun auch entsprechend etwas für ihren Körper, sodass die Gesundheit davon profitieren kann. Es zeigte sich auch in früheren Studien, dass Personen mit einer internalen Kontrollüberzeugung zufriedener sind und sogar länger leben. Bis auf wenige Ausnahmen (siehe eine frühere Studie von uns) ist es also durchaus wünschenswert, über eine möglichst internale Kontrollüberzeugung zu verfügen.

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Bei Interesse an der hier vorgestellten Studie kann diese vorerst hier, bald dann auch in ihrer finalen Version hier, heruntergeladen werden.

Hier jetzt aber erst einmal der Aufruf für heute:

Foto von Carolyn Sewell

Labor meets Liebe
Sex macht gesund

4 Feb

Foto von .craig

Wir brauchen mehr Sex. Denn Sex kann nicht nur glücklich, sondern auch gesund machen. So lautet zumindest das Fazit einer neuen Studie, die endlich Schluss machen möchte mit dem sorgenvollen „was da alles passieren kann…“.

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Denken Sie doch bitte für einen Moment an Sex! — Den meisten Lesenden kommen nach einer solchen Aufforderung nun hoffentlich zahlreiche euphorische Gedanken. Ein forschender Psychologe denkt nach einer solchen Aufforderungen dagegen eher an Krankheiten, ungeplante Schwangerschaften und ungewollte Übergriffe. Von dieser einseitigen Betrachtung hatten Lisa Diamond und David Huebner, beide Psychologie-Professoren an der Universität von Utah, genug und schrieben einen Überblicksartikel (2012) über die zahlreichen positiven Seiten von Sex.

Foto von Jorge Miente

1.    Mehr Sex führt zu mehr Gesundheit.
Regelmäßiger Sex geht mit einer besseren Gesundheit einher. Zum Beispiel sinkt bei Männern das Risiko für Prostatakrebs mit der Ejakulationshäufigkeit. Wer häufiger kommt, tut damit also etwas für seine Gesundheit (sofern er sich dabei nicht mit einer Geschlechtskrankheit ansteckt). Weitere Studien zeigten außerdem einen positiven Einfluss von Sex auf das Herz und den Kreislauf.

2.    Mehr Sex führt zu einem längeren Leben.
Männer, die noch mit 70 Jahren sexuell aktiv sind, haben eine geringere Wahrscheinlichkeit in den folgenden 5 Jahren zu sterben als Männer, die sexuell weniger aktiv sind. Bei Frauen ist das leider nicht so einfach: Getreu dem Stereotyp kommt es bei den Frauen nicht auf die Quantität, sondern die Qualität des Sex an. Verspüren Frauen mehr Genuss beim Sex, dann geht dies auch bei ihnen im Durchschnitt mit einem längeren Leben einher. Doch nicht nur im hohen Alter wirkt Sex lebensverlängernd. Auch in einer Studie an Männern in ihren 40ern und 50ern sank das Risiko in den kommenden 10 Jahren zu sterben mit der Häufigkeit der Orgasmen.

3.    Mehr Sex führt zu einer glücklicheren Beziehung.
Glückliche Partnerschaften führen selbst bereits zu einem längeren, gesünderen und glücklicheren Leben. Dies liegt vor allem daran, dass sich die soziale und emotionale Unterstützung in Beziehungen günstig auf das Herz, den Kreislauf, das neuroendokrine und das Immunsystem auswirkt. Damit ist Sex hierbei eine doppelt kluge Entscheidung: Denn er führt nicht nur selbst zu mehr Gesundheit, sondern stärkt auch noch die Beziehung, die auch wiederum einen gesundheitsförderlichen Effekt hat.

Foto von Keirsten Balukas

Aufgrund dieser Information kann die logische Schlussfolgerung eigentlich nur sein: Habt mehr Sex (sicher ist besser)! Trotzdem fordern weiterhin prominente Institutionen wie Kirche und Republikaner keinen Sex vor der Ehe (siehe beispielsweise die True Love Waits Campaign, hierbei ist auch ein interkultureller Vergleich amüsant: deutsche Wikipedia versus englische Wikipedia). Nur: Ist diese Beschränkung auf Sex in der Ehe (und damit zwangsläufig auf weniger Sex als ohne diese Beschränkung möglich wäre) nicht ein Gesundheitsrisiko? Oder ist Sex vor der Ehe tatsächlich riskant?

In einer Studie von Huibregtse und Kollegen (2011) wurde genau dieser Frage nachgegangen und tatsächlich gehen frühe sexuelle Erfahrungen im Allgemeinen mit riskantem Sexualverhalten einher, zum Beispiel mit Promiskuität, mit Sex unter Drogeneinfluss und mit Geschlechtskrankheiten. Die Frage bleibt jedoch, was die Ursache für diesen Zusammenhang ist. Um dies zu untersuchen, verglichen Huibregtse und Kollegen Zwillinge, die sich darin unterschieden wann sie das erste Mal sexuelle Erfahrungen machten. Dabei fanden sie heraus, dass Zwillinge ein ähnliches Risiko für riskantes Sexualverhalten hatten, selbst wenn sie zu sehr unterschiedlichen Zeiten das erste Mal Sex hatten.

Das heißt, dass nicht die frühe sexuelle Erfahrung per se sich nachteilig auswirkt, sondern dass es andere Faktoren gibt, die sowohl den Zeitpunkt des ersten Sex beeinflussen, als auch die Wahrscheinlichkeit für riskantes Sexualverhalten. Oder anders: Früher Sex selbst schadet nicht. Er ist vielmehr eine Folge von Faktoren, die auch riskantes Sexualverhalten bedingen können. Somit werden auch Gesundheitsprogramme, die eine „Heb dich auf“-Parole verkünden, damit kein gesünderes Sexualverhalten erreichen. Vielmehr dürften sie damit der Gesundheit schaden (siehe oben).

Wenn schon (partielle) Enthaltsamkeit, dann doch lieber politisch motiviert:

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Das Fazit für den Alltag ist heute einfach: Seid gesundheitsbewusst und habt mehr Sex! Am besten geschützt und am besten als Investition in eine stabile Beziehung.

Bild von cirox

Labor meets Liebe
Ein Lächeln als Investition in die Zukunft: Für mehr Liebe, Leben, Leidenschaft

15 Dez

Foto von Dimitris Papazimouris

Bitte lächeln! …und fertig ist das Jahrbuchfoto. Obwohl dieser Moment künstlicher Freude so flüchtig scheint, verrät er große und kleine Geheimnisse über die abgelichtete Person, ihr Wohlbefinden, Liebesleben und die ferne Zukunft.

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Facebook steckte noch in den Kinderschuhen, da war es schon eine Quelle zur Glücksmessung: Seder und Oishi (im Druck) maßen bereits im Jahr 2005 wie stark Personen auf ihren Profilfotos lachten. Zwei Muskelbereiche sind für diesen Gefühlsaudruck besonders relevant: der Musculus zygomaticus major und der Musculus orbicularis oculi. Ersterer lässt die Mundwinkel steigen, während der zweite die Augen schmunzeln lässt. In der Studie von Seder und Oishi zeigte sich, dass die Studierenden besonders zufrieden mit ihrem Leben waren, deren Lachmuskeln auf den Fotos aktiver waren. Noch dreieinhalb Jahre später waren die lachenden Studierenden glücklicher als ihre weniger lach-affinen Kommilitonen.

Wie kommt es dazu? Lachenden Menschen werden gern positive Eigenschaften unterstellt, was sie als FreundIn umso geeigneter erscheinen lässt. Tatsächlich ging auch in der Studie von Seder und Oishi das Lachen mit erfüllenderen Freundschaften einher und diese soziale Verbundenheit erhöhte wiederum die spätere Lebenszufriedenheit.

Foto von Meredith Farmer

Noch weitreichendere Aussagen konnten Harker und Keltner (2001) mit ihrer Studie machen. Sie betrachteten die Lachmuskeln auf Jahrbuchfotos von 20- bis 21-jährigen Studentinnen des Mills College und suchten diese Frauen über Jahrzehnte hinweg immer wieder auf. Je mehr die Frauen in jungen Jahren lachten, desto wahrscheinlicher waren sie 6 Jahre später verheiratet und desto unwahrscheinlicher war es, dass sie noch in ihren 40ern Single waren. Das Lachen einer Frau steigert ihre Chancen auf dem Dating-Markt einfach erheblich.

Die Ehe selbst ist aber ja bekanntlich noch kein Glücksgarant. Ganz nach der Binsenweisheit Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, gab es natürlich auch Frauen, die trotz eines ernsten Jahrbuchfotos in einer Beziehung lebten. Doch auch hier profitierten die (zumindest ehemals) schmunzelnden Frauen: Sie lebten in glücklicheren Partnerschaften mit tendenziell weniger Beziehungsproblemen. Noch im Alter vom 52 Jahren waren die damals lachenden Studentinnen glücklicher in ihrer Partnerschaft! Über den insgesamt betrachteten Zeitraum von über 30 Jahren zeigte der kleine Augenblick des Lachens auf einem Jahrbuchfoto einen beträchtlichen Zusammenhang zu der Zufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen.

Foto von My Mundane Life

Doch nicht nur die Jahrbuchfotos junger Studentinnen haben diese Aussagekraft, auch andere Fotos aus jeglichen Lebensbereichen können den Beziehungserfolg vorhersagen. In einer Studie von Hertenstein und Kollegen (2009) wurden sowohl Jahrbuchfotos als auch andere Fotos aus unterschiedlichsten Situationen berücksichtigt. Die Personen wurden gebeten Fotos herauszusuchen, auf denen sie zwischen 5 und 22 Jahre alt waren. Auch bei dieser Bandbreite unterschiedlicher Fotos zeigte sich, dass Personen mit eifrigeren Lachmuskeln in erfolgreicheren Partnerschaften lebten: Sie hatten ein bedeutend geringeres Risiko, sich jemals in ihrem Leben scheiden zu lassen.

Foto von Stefano Corso

Das Leben Lachender ist aber nicht nur unbelasteter und schöner, es dauert darüber hinaus auch länger an. Das fanden Abel und Kruger (2010) heraus, indem sie die Lachmuskeln auf Fotos von Baseball-Spielern untersuchten. Die professionellen Sportler spielten alle in der Major League Baseball und debütierten alle vor 1950. Baseballer mit ernstem Gesichtsausdruck wurden im Schnitt 73 Jahre alt, ein kleines Lächeln brachte im Schnitt zwei weitere Lebensjahre und die enthusiastischsten Lächler wurden im Schnitt sogar 80 Jahre alt! Und der Zusammenhang zwischen dem Foto und der Lebensdauer hielt selbst bei Berücksichtigung zahlreicher anderer Einflussfaktoren wie dem Gewicht, der Bildung und dem Familienstand.

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Lachen sollten wir, lieber mehr als weniger. Dann stiege nicht nur die Wahrscheinlichkeit für ein zufriedenes Leben, wir würden auch immer glücklicher. Wir würden noch mehr Freunde finden und mit diesen angenehme Freundschaften pflegen. Und die Liebe finden und halten und uns dabei konsequent wohl fühlen. So klingt ein langes Leben dann noch umso attraktiver. Ein Rundum-Sorglos-Paket.

Nur fragt sich dass Misstrauen klammheimlich: Wenn die lachenden Menschen so anziehend wirken, laut Hertenstein und Kollegen jede vielversprechende Gelegenheit ergreifen und offener für soziale Beziehungen sind, sind sie dann nicht auch gefährdet für potentiell zu enge außereheliche Bindungen? Oder bleibt die primäre Beziehung selbst im Fall der Fälle stabil, weil ein geübtes Lächeln charmant alle etwaigen Konflikte verschwinden lässt?

Wie dem auch sei, dies bleibt eine Aufforderung zum Lachen, vielleicht klappt’s ja zumindest mit einem Schmunzler bei dem Soundtrack zu einem der liebsten Lieblingskultfilme.

Labor meets Leben
Wie Frau Merkel mit Schauma ein Wahldebakel verhindern kann

24 Okt

Foto von Andy Morris

Schauen Sie auf diese Füße und ich sage Ihnen wen sie wählen. Wie Seife, Gene und Absatzschuhe auf Stimmenfang gehen.

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Der Mensch ist ein erfrischend irrationales Wesen und das beweist er auch beim Wählen. Das zeigten kürzlich auch wieder Helzer und Pizarro (2011) und proklamierten sogleich „Dirty Liberals!“. Der liberale Amerikaner, das heißt der Mensch links von der (rechten) Mitte, scheint ein schmutziger Artgenosse zu sein. Aber wie kommt man darauf? Helzer und Pizarro baten Passanten um ihre Meinung zur Politik, einmal vor einer Wand mit Desinfektions-Spender und einmal vor einer nackten Wand. Die Personen vor dem Saubermann-Accessoire gaben eine deutlich konservativere, also weniger liberale, Einstellung an. Ähnliche Reinlichkeitsgebote führen übrigens auch zu prüderen Einstellungen, denn Sex auf Omas Bett (während sie nicht da ist) wird als unmoralischer bewertet, wenn man sich vorher die Hände gesäubert hat.

Foto von HA! Designs

Doch damit nicht genug. Der Mensch lässt sich nicht nur von blitzender Reinlichkeit, sondern auch von der Körpergröße blenden. Murray und Schmitz (2011) baten Personen, einen typischen Bürger und ein ideales Staatsoberhaupt zu malen. Und der Anführer war bei 2/3 der Malenden tatsächlich größer als der Durchschnittsmensch, insgesamt immerhin 12%. Außerdem fanden sie heraus, dass große Männer sich auch selbst eher zutrauten die Führung zu übernehmen. Ob dieser Effekt kulturübergreifend gültig ist, ist allerdings noch unklar, zumindest die Franzosen scheinen mit Napoleon und Sarkozy diesbezüglich etwas nachsichtiger zu sein.

Foto von Beverly & Pack

Vermutlich noch überraschender ist der Flaggen-Effekt. Carter und Kollegen (2011) konnten den großen Einfluss einer kleinen Flagge belegen: Personen wurden gebeten online über ihre politischen Ansichten Auskunft zu geben. Personen, die neben den Fragen auf dem Bildschirm eine kleine US-Flagge sahen, hatten dadurch eine konservativere Einstellung und wählten eher die Republikaner. Und das galt selbst für die Anhänger der liberalen Partei. Noch schlimmer: Dieser Effekt hielt über 8 Monate an!

Neben den zahlreichen oberflächlichen Merkmalen, gibt es aber auch Merkmale, die von innen heraus die politische Einstellung bestimmen. Das fand der gute Christian Kandler mit Kollegen kürzlich heraus (2011): Denn die politische Einstellung wird über die Gene von den Eltern an die Kinder weitergereicht. Unter diesem Gesichtspunkt kommt einer wohlüberlegten Partnerwahl noch einmal eine besondere Bedeutung zu. Leider ist die politische Einstellung nicht unbedingt sexy. Klofstad und Kollegen (in press) fanden heraus, dass es beim Online-Dating verbreiteter ist sich als übergewichtig anzupreisen, als jegliche politische Einstellung anzugeben. Offenbart dann doch mal jemand seine politische Gesinnung, dann handelt es sich mit höherer Wahrscheinlichkeit um Männer und ältere, gebildete und reichere Personen.

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Man fragt sich bei solchen Studien zum Teil warum der Mensch so absurd beeinflussbar ist. Warum strahlt der große Mensch Führungsstärke aus und warum führen Flagge und Reinlichkeit zu Konservatismus? Unterstellt der Ur-Instinkt beim Anblick großer Menschen tatsächlich weiterhin Beschützerqualitäten? Weckt eine Flagge das Einheitsgefühl und lässt den Amerikaner dann so werden, wie er oder sie sich den typischen Amerikaner vorstellt (nämlich konservativ)? Und hat der konservative Moralapostel nicht nur bildlich eine weiße Weste?

Aber anstatt aufgrund dieser Manipulierbarkeit zu resignieren und ideologische Ziele anzuzweifeln, hilft es vielleicht die eigene Rationalität wieder auszupacken. Vielleicht kann dabei ja der Wahl-o-mat weiterhelfen. Und Frau Merkel? Vielleicht sollte die CDU mal Duschbad und Shampoo verteilen, jeweils 8 Monate vor der Wahl, denn die Wirksamkeit ist wissenschaftlich nahezu erwiesen…

Foto von Chris Devers, Motiv von Banksy